Stieldorf

Raum zum Wohnen, Arbeiten und Erholen

Die Dörfer im Kirchspiel Stieldorf – Oelinghoven, Vinxel, Stieldorferhohn, Bockeroth, Rauschendorf, Scheuren und Stieldorf –  haben jedes einen eigenständigen Charakter, der sich z.B in der Vielfalt der Vereine zeigt. Ihr Siedlungsgebiet ist entlang der L83 und am Lauterbach schon zusammengewachsen. Grundschule, Kirchen und zentrale Dienstleistungs- und Versorgungseinrichtungen befinden sich in Stieldorf. Sie müssen gefördert und unterstützt werden.

 

Lebensqualität erhalten und stärken

Es lebt sich gut am Nordrand des Siebengebirges. Viele Menschen haben hier ihren Lebensmittelpunkt, von dem aus sie in Nachbargemeinden zur Arbeit fahren. Andere haben ihren Arbeitsplatz in einem der hiesigen Betriebe. Das Nebeneinander von Wohnen und Arbeiten macht unsere Orte lebenswert.

Das rege Vereinsleben schafft die Voraussetzungen für ein herzliches Miteinander. Dieses bürgerschaftliche Engagement reicht vom Sport über den Karneval, den Gesang und die Geselligkeit bis hin zur Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr und der Bürgervereine. Die SPD möchte die wertvolle Arbeit der Vereine weiterhin unterstützen und stärker als bisher fördern. Eine wichtige Aufgabe zur Verbesserung der Lebensqualität ist bisher noch nicht gelöst: Kinder und Jugendliche brauchen ein unabhängiges Jugendzentrum im Stieldorfer Raum.

 

Charakter bewahren

Unsere Dörfer sollen ihren eigenständigen Charakter bewahren und nicht noch stärker zusammenwachsen. Die SPD ist der Ansicht, dass die Entwicklung der Ortsinnenbereiche Vorrang haben muss vor der Ausweisung von neuen Baugebieten – hier wollen wir größte Zurückhaltung üben.

Die innerörtliche Verkehrssicherheit muss ständig verbessert werden. Das bedeutet zum Beispiel die Einrichtung von Tempo-30-Zonen überall da, wo sie gewünscht und angebracht sind. Gelegentlich sind bauliche Maßnahmen zur Reduzierung der Geschwindigkeit notwendig.

Auch im Bereich der Schulwegsicherung gibt es noch einiges zu tun. So ist z.B. manche Bushaltestelle insbesondere für die kalte und dunkle Jahreszeit verbesserungsbedürftig.

 

Demografische Entwicklung berücksichtigen

Die demografische Entwicklung führt auch bei uns zu einem Anwachsen der Gruppe der Senioren. Wir alle wollen solange wie möglich auch im Alter in unserer gewohnten Umgebung selbstbestimmt leben. Denn eine gelebte Nachbarschaft, in der man generationsübergreifend aufeinander achtet und in der man sicher leben kann, ist uns wichtig.

Dazu gehört altersgerechter, barrierefreier, aber auch bezahlbarer Wohnraum und die Förderung eines leistungsfähigen Beratungsangebots zu den Möglichkeiten für „Wohnen im Alter“.

Auch die Erhaltung einer guten wohnortnahen Infrastruktur mit Einkaufmöglichkeiten, ärztlicher und sozialer Versorgung und mit geselligen Treffpunkten ist eine wichtige Aufgabe, der sich eine verantwortliche Kommunalpolitik stellen muss.

 

Mobilität stärken und sichern
Die ständige Verbesserung und Verdichtung des ÖPNV ist eine unserer zentralen Forderungen. Dafür gibt es mehrere Gründe: für Senioren, Berufspendler und junge Menschen ist der ÖPNV die Grundlage ihrer Mobilität. Darüber hinaus ist er aus ökologischen Gründen notwendig, weil nur so eine Reduktion der Verkehrsdichte erreicht werden kann. Wir setzen uns für eine Verbesserung des Verkehrs innerhalb von Königswinter ein, aber auch des Auspendlerverkehrs in die Nachbargemeinden. Wir brauchen bedarfsgerechte Mobilität nicht nur von zentralen Abfahrtspunkten, sondern auch von entfernteren Wohnorten. Ein attraktiver Fahrplan darf nicht erst an einem Busbahnhof beginnen, sondern muss von den Wohnorten der Menschen ausgehen. Wir setzen uns deshalb nachdrücklich dafür ein, in Königswinter ein Konzept für einen Bürgerbus zu entwickeln, der eine Anbindung auch in den Abendstunden und an den Wochenenden sicherstellt.

Für den Individualverkehr mit dem PKW, aber auch für die Radfahrer müssen die innerörtlichen und die Verbindungsstraßen instandgesetzt werden und der Schutz der Radfahrer durch eigene Wege oder andere Maßnahmen erhöht werden.  Ladestationen für die immer populärer werdenden E-Bikes könnten auch die touristische Attraktivität unserer Region erhöhen.

Nicht zuletzt fordern wir die Verbesserung einer anderen Art der Mobilität: Die immer noch bestehenden Lücken in der Versorgung des Telefonnetzes 02244 mit schnellem Internet müssen endlich geschlossen werden. Dies ist nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger, sondern auch für die örtlichen Unternehmen und Freiberufler extrem wichtig.

 

Beste Bildung für alle

In diesem Schuljahr hat die Gesamtschule in Oberpleis ihren Betrieb aufgenommen. Dadurch ist es gelungen, die Zahl der Schüler, die in Nachbargemeinden zu weiterführenden  Schulen gehen, zu reduzieren. Dies gilt auch für die Schüler aus der Grundschule am Lauterbach. Die Stärkung des Schulzentrums Oberpleis mit den weiterführenden Schulen Gymnasium und Gesamtschule ist für den gesamten Bergbereich eine wichtige kommunalpolitische Aufgabe. Jetzt hat jedes Kind in Königswinter die Möglichkeit, seinen passenden Schulplatz zu finden.

Aber auch die vor- und außerschulische Bildung ist uns wichtig. Königswinter hat mit der Musikschule, dem Ballett, der Volkshochschule und vielen Initiativen im Seniorenbereich ein gutes Angebot, das wir ebenfalls stärken und ausbauen möchten.