Sabine Fandrych Königswinter Oberdollendorf

Dr. Sabine Fandrych

Gerade jetzt ist es an der Zeit, den sozialen Zusammenhalt in Königswinter zu stärken und in einem breiten Dialogprozess kreative Wege für ein gerechteres Miteinander zu finden.

Vor 52 Jahren wurde ich in Burghausen, Oberbayern, geboren. Seit 2016 wohne ich mit meinem Lebensgefährten Rafael, meinem 15-jährigen Sohn Lucas und unserem Hund Pepe in Oberdollendorf.

Seitdem ist uns das schöne Dorf zu einem guten Zuhause geworden. Nach Königswinter hat es mich aus beruflichen Gründen verschlagen. Ich leite seit 2017 die Abteilung Politische Akademie der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Bonn. Zuvor war ich für die FES sechs Jahre als Leiterin des Büros Baden-Württemberg in Stuttgart tätig sowie insgesamt 10 Jahre als Beraterin in Angola und Äthiopien.

Als Politikwissenschaftlerin und aktives SPD-Mitglied (seit 1997) interessiere ich mich seit langem für Kommunalpolitik. Daneben bin ich Mitglied im Förderverein des CJD Königswinter und im Hauskreis der evangelischen Kirche Dollendorf. Nun möchte ich mich auch aktiv in Königswinter einbringen. In meiner Freizeit lese ich gerne, jogge oder gehe mit Pepe in den Wald oder zur Hundeschule nach Oberpleis.

Mein Wahlkreis in Oberdollendorf

Oberdollendorf ist ein liebenswerter Ort mit kleinen Geschäften, guter Gastronomie, sozialen Einrichtungen, Weinbergen, Wanderwegen, wunderbarer Natur und einer richtig guten Verkehrsanbindung. Daneben gibt es neben Handel auch Industrie und Tourismus.

Sehr positiv ist das soziale Miteinander, das geprägt ist von rheinischer Herzlichkeit, Traditionsbewusstsein und Weltoffenheit. Besonders wichtig ist für mich die Solidarität mit sozial Benachteiligten und Geflüchteten. Aus eigener Anschauung kenne ich die politischen Rahmenbedingungen einiger Herkunftsländer. Wir können froh sein, frei und sicher in Königswinter zu leben.

Mein Engagement für Königswinter

Gerade jetzt vor dem Hintergrund der Corona-Krise müssen wir darauf achten, wie der soziale Zusammenhalt gestärkt werden kann. In den letzten Monaten haben wir neue Formen der Nachbarschaftshilfe, Netzwerke und gesellschaftlichen Solidarität erlebt, neue Wege erprobt, in denen wir in unserer Gemeinde kommunizieren und uns gegenseitig helfen können. Die Unterstützung der Wirtschaft und damit der Arbeitsplätze ist dabei zentral.

Aber wir haben auch erfahren, dass so eine Krise nicht alle gleich trifft und dass wir in einigen Bereichen noch großen Nachholbedarf haben. Als Mutter eines Teenagers habe ich gesehen, wie mühsam das „Homeschooling“ zuweilen war. Im Rahmen einer systematischen Digitalisierungsstrategie der Schulen braucht es jetzt dringend verbindliche didaktische Konzepte, um den Schulbetrieb in einer neuen Normalität wieder anlaufen zu lassen und digitale Bildung für alle anbieten zu können, ohne dass Schülerinnen und Schüler zurückzugelassen werden. Die Kinderbetreuung muss baldmöglichst zuverlässig gewährleistet werden, um den Kindern den wichtigen Raum mit Gleichaltrigen zu ermöglichen. Frauen und Männern müssen wieder die gleichen Chancen auf ein gutes Arbeitsleben und Erholungsphasen bekommen.

Als politische Bildnerin liegen mir Prozesse der politischen Beteiligung und des Dialoges sehr am Herzen. Es ist mein Ziel, einen breiten Beteiligungsprozess anzustoßen, um für Königswinter Lehren aus der Corona-Krise zu ziehen und neue kreative Wege für eine gerechtere Stadtgesellschaft zu skizzieren. An verschiedenen Runden Tischen könnten Vertreterinnen und Vertreter der Gesellschaft, der Unternehmen und der Stadt Lösungen finden.

Kontakt
Dr. Sabine Fandrych
An der Luhs 42
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