Als Ratsmitglied im

Planungs- und Umweltausschuss

 

Ausschuss für Soziales, Generationen und Integration

 

Die Altstadt ist Königswinters Aushängeschild und Herz. Wir müssen dafür sorgen, dass sie ihren Charme nicht verliert. Dazu will ich eine gemeinsame Kraftanstrengung!

PERSÖNLICHES  Ich komme ursprünglich aus dem schönen Ostwestfalen-Lippe. Geboren und aufgewachsen bin ich im Kreis Herford, wo ich auch meine ersten politischen Einstellungen gewann. Nach dem Abitur studierte ich Rechtswissenschaften an der Universität Bielefeld und absolvierte anschließend an den Landgerichten Detmold und Bielefeld mein Rechtsreferendariat. Anfang 2010 legte ich schließlich in Düsseldorf mein zweites juristisches Staatsexamen ab.

2010 war ich im Rahmen des Landtagswahlkampfs als Referent bei der NRWSPD beschäftigt. Im Juli 2010 wurde ich im das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW, wo ich seit September 2010 als Regierungsrat meinen Dienst verrichte. Zunächst war ich der persönliche Referent der Staatssekretärin für Integration. Seit November 2013 bin ich nun in der Arbeitsmarktabteilung weitestgehend mit den Themen des Sozialgesetzbuches II („Hartz IV”) usw. beschäftigt.

Da meine Frau aus Königswinter stammt, war es für uns nach meinem Wegzug aus dem Kreis Herford selbstverständlich, dass wir uns in Königswinter niederlassen würden. Anfang 2013 zogen wir daher in die Königswinterer Altstadt.

Politisch bin ich seit Jahren in der Integrationspolitik engagiert. Von 2008 bis 2010 war ich im Vorstand des SPD-Kreisverbandes Herford der integrationspolitische Sprecher. Im Jahre 2009 wurde ich in den Kreistag des Kreises Herford gewählt. Bis Ende 2011 war ich dort der Vorsitzende des Ausschusses für Integration und Gleichstellung. Nachdem meine berufliche Zukunft im Rheinland liegen sollte, legte ich schließlich das Mandat im Kreistag von Herford nieder.

Seit 2013 bin ich der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt der NRWSPD. Dadurch bin ich beratendes Mitglied im Landesvorstand der NRWSPD.

Ehrenamtlich habe ich mich seit meiner Jugend in der Alevitische Gemeinde Deutschland e.V. und beim Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland e.V. engagiert. Für mein Engagement bei der Alevitischen Jugend erhielt ich 2010 den mit 10.000 Euro dotierten Deutschen Engagementpreis.
In den Jahren 2011 und 2012 war ich stv. Vorsitzender des Landesjugendrings in NRW. Die Kinder- und Jugendverbandsarbeit liegt mir ganz besonders am Herzen. Nur durch eine frühe soziale Einbindung werden auch Stärken und die gesamtgesellschaftliche Inklusion gefördert.
Ich bin Mitglied in der Gewerkschaft ver.di und der Arbeiterwohlfahrt und im Forum Demokratische Linke 21.

 

MEIN ENGAGEMENT FÜR KÖNIGSWINTER Ich wohne in der Bahnhofstraße, also mitten in der Altstadt. Die wirtschaftliche Belebung der Altstadt, die ich mir auch wünsche, darf nicht unbedacht zum Verkehrsinfarkt oder Parkchaos führen.

Als Neu-Königswinterer sehe ich die Situation der Fußgängerzone mit großer Sorge. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Geschäfte für den täglichen Bedarf hier bleiben oder herkommen. Ich fordere, dass wir die Hauptstraße „aufpolieren”, die Infrastruktur erneuern und den Einzelhandel fördern! Die Sorgen der „Altstädter”, Gewerbetreibenden und Vereine um „ihre Stadt” müssen bei jeglicher planerischer Konzeption einfließen. Hierfür setze ich mich auch über mein Engagement im Vorstand des Gewerbevereins Königswinter e.V. ein.

Mit meiner Frau und unserem kleinen Sohn sind wir ständig zu Fuß in der Altstadt unterwegs. Die vielen Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern zeigen mir, dass sich vielerorts eine Unzufriedenheit breit macht, die auf den aus Bürgersicht fortschreitenden „Verfall” der malerischen Altstadt zurückzuführen ist. Aktionen wie das „Offene Bürgerforum” sind sicherlich in diesem Zusammenhang wichtige Bausteine, um die Interessen der Bürgerinnen und Bürger besser in die Politik und Verwaltung zu vermitteln. Ich bin dafür, dass direkte Zugänge und der Dialog mit der Bevölkerung weiter ausgebaut werden.

Als Jogger und Spaziergänger an der Rheinpromenade sehe ich die zunehmende Verwahrlosung einiger Abschnitte mit großer Sorge. Für junge Eltern, Hundebesitzerinnen und -besitzer, aber auch für alle anderen Spaziergänger ist die Müllsituation nach Feiern und Trinkgelagen am Rhein ein immer größer werdendes Ärgernis.

Zur Altstadtentwicklung gehört auch die Diskussion um die Nutzung der großen Flächen entlang der Bahntrasse. Ohne eine endgültige Meinung zu den aktuellen Entwürfen zu haben, steht für mich fest: Stillstand ist keine Option! Daher wäre es sinnvoll, unter Einbeziehung der Altstadt-Bevölkerung, einen Masterplan für die Altstadt zu entwickeln.

Meine kommunal- und landespolitische Erfahrung möchte ich gerne in Königswinter einbringen. In meinem bisherigen Engagement habe ich stets auf die Vielfalt in unserer Gesellschaft gesetzt. Das gilt auch für Königswinter: Ehrenamt und Vereine sind der Mörtel, der unsere Gesellschaft zusammenhält.

 

 

KONTAKT
Ali Doğan  |  Bahnhofstraße 5
Telefon 0 22 23 – 2 95 95 28
dogan(at)spd-koenigswinter.info

 

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